Ein Film, der es wohl kaum in die Spitzen der Charts schaffen wird und kaum auf den Listen der Sehempflichtungen landen wird. Es gibt keine actionreiche Handlung, keine verwickelte Geschichte oder eine packende Detektivgeschichte. Die Handlung ist recht einfach und wird so linear wie möglich präsentiert. Der Film selbst ist schwer, mit einem depressiven Hintergrund, und entwickelt sich nicht gerade schnell. Jeder Tag, den die Protagonistin durchstehen muss, zieht sich wie eine Ewigkeit.
Dennoch habe ich beschlossen, an diesem Film nicht vorbeizugehen und ihn aus mindestens zwei Gründen recht hoch zu bewerten. Erstens ist das Thema des Films äußerst real: Sucht und der Versuch, eine schädliche Gewohnheit loszuwerden, mit der jedes Jahr Tausende von Menschen konfrontiert sind. Zweitens basiert diese Geschichte auf wahren Begebenheiten.
Das Genre der Filme, die auf wahren Begebenheiten beruhen, ist eines meiner Lieblingsgenres. Dieser Film war keine Ausnahme, und nach dem Anschauen wollte ich (wie nach vielen anderen Filmen auch) mehr über die wahre Geschichte der Protagonistin erfahren.
Die 31-jährige Molly, hervorragend gespielt von Mila Kunis, sieht sich neben ihrem Hauptproblem auch mit einer Reihe von Begleitproblemen konfrontiert: zerrüttete Familienbande, Misstrauen und Verdacht seitens ihrer engsten Vertrauten.
Ich empfehle diesen Film zum Anschauen, aber seien Sie darauf gefasst, dass er Sie mit der Hauptfigur mitfühlen lässt. Wenn Sie die Geschichte packt, können Sie sich zusätzlich über den realen Fall informieren und vergleichen, was im Film geändert wurde und was unverzerrt geblieben ist.