Race for Glory: Audi vs. Lancia

Aleksandr Shitik
Aleksandr Shitik

Ich schreibe meine eigenen Beiträge und Bücher und rezensiere Filme und Bücher. Experte für Kosmologie und Astronomie, IT, Produktivität und Planung.

Race for Glory: Audi vs. Lancia
Stefano Mordini
Genre: Drama, Biografie
Land: Italien, Vereinigtes Königreich, Irland
Entstehungsjahr: 2024
Jahr der Ansicht: 2024
Meine Bewertung: Gut
IMDB-Bewertung: 5.8/10
Dauer: 109 Min.

Noch eine Kritik zu einem Film, der auf wahren Begebenheiten basiert und von der Auseinandersetzung zwischen den Unternehmen Audi und Lancia in der Rallye-Weltmeisterschaft der frühen 80er Jahre erzählt. Im Zentrum der Geschichte — das Unternehmen Audi mit seiner deutschen Disziplin und Technik tritt gegen das italienische Unternehmen Lancia an, das versucht, die Konkurrenten durch Improvisation und Risiko zu überflügeln. Und das ist nicht nur ein Kampf der Autos. Es ist ein Kampf der Ansätze und Philosophien.

Von den ersten Minuten des Films an lässt uns der Regisseur mit dem Hauptdarsteller Cesare Fiorio mitfiebern und stimmt uns praktisch gegen all jene ein, mit denen das Lancia-Team konkurriert. Und für diejenigen, die das Format und das Reglement des Rallyesports nicht verstehen, erklärt er das alles in einer recht einfachen Sprache. Es wird auch betont, dass der Rallyesport eine der spektakulärsten und zugleich eine der gefährlichsten Motorsportarten ist: das Chaos der Rennen jener Jahre, enge Strecken, auf denen die Zuschauer buchstäblich einen Meter von den Autos entfernt sind, und die Rennen selbst zu verschiedenen Tageszeiten, zu verschiedenen Jahreszeiten und auf unterschiedlichen Untergründen stattfinden.

Autofilme schaut man am besten im Kino, und dieser Film ist keine Ausnahme: Die Atmosphäre des Rennens, die Geschwindigkeit, der Kontakt des Fahrers mit dem Auto, die spektakulären Landschaften, an denen das Auto vorbeirast, werden sehr gut vermittelt. Obwohl all das im Film vorhanden ist, geht es hier, anders als bei vielen anderen Rennfilmen, in denen die Geschwindigkeit im Vordergrund steht, vor allem um die Auseinandersetzung. Eine Auseinandersetzung, die mehr abseits der Strecke als auf der Strecke stattfindet.

Zu den Pluspunkten dieses Films zählen die Handlung selbst, der eine interessante wahre Geschichte zugrunde liegt, die gut eingefangene Atmosphäre der 80er-Jahre-Ära im Motorsport und ein klarer Konflikt. Als Minus würde ich das Fehlen eines «Wow-Effekts» anführen: Ja, es gibt Mitgefühl, es gibt das Interesse, zu sehen, wie das Ganze ausgeht, es gibt Konflikte — und zwar nicht nur zwischen den Rivalen, sondern auch innerhalb des Teams —, aber es fehlt dennoch etwas, das einen Film wirklich unvergesslich macht.

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