Überblick
Ein kompakt geschriebenes Buch mit etwas mehr als 215 Seiten, das zudem eine Audio‑Version besitzt. Es lässt sich schnell und flüssig lesen, hauptsächlich in Textform, ergänzt durch ein paar Bilder in jedem Abschnitt.
Kurzer Überblick
Das Buch besteht aus acht Kapiteln. Jeder Abschnitt beschäftigt sich mit einer bestimmten Altersphase des Kindes. Anstatt jeden Teil im Detail zu beschreiben, folgt hier eine Liste, die den Inhalt treffend wiedergibt.
- Einleitung
- Kapitel 1. Von der Geburt bis zum ersten Jahr. Ein Lebenserbe
- Kapitel 2. Die Krise im ersten Jahr. Ich und die anderen
- Kapitel 3. Vom ersten bis zum dritten Jahr. Die Welten erobern
- Kapitel 4. Die dreijährige Krise. Nein, ich will es nicht und werde es nicht tun
- Kapitel 5. Von vier bis sieben. Zarter Zeitraum
- Kapitel 6. Die Krise von sechs‑bis‑sieben Jahren. Für immer zusammen
- Kapitel 7. Von sieben bis zwölf. Auf dem Weg in die große Welt
- Kapitel 8. Von zwölf bis fünfzehn. Jugendlicher: Sprung über die Abgründe
- Endkapitel. Nach der Kindheit
Mein Eindruck
Für mich ist eines der Highlights des Buches die leichte und rasche Lesbarkeit sowie die vorhandene Audio‑Version. Bezüglich seiner Hauptaussage war der Inhalt teilweise informativ, besonders wenn man keine klare Vorstellung davon hat, welche Fähigkeiten ein Kind in welchem Alter erwirbt und wie sich die Entwicklung gestaltet. Ich konnte auch feststellen, dass der vermittelte Stoff gelegentlich durch externe Beispiele oder medizinische Fakten ergänzt wird (ich habe diese nicht geprüft, vertraue jedoch dem Autor). Wie viele andere Autoren, die häufig Studien, Bücher und Beispiele zitieren – anstatt nur eigene Meinung zu äußern – lässt sich scheinen, dass der Autor ein Experte auf diesem Gebiet ist, nicht nur seine Gedanken darzustellen.
Was die Eigenheiten oder Schwächen des Textes betrifft, so findet man bei jeder zweiten Kapitel die Bezeichnung „Krise“. Obwohl jedes Kapitel in der Tat Feinheiten der Erziehung eines Kindes behandelt, lassen sich kaum wirklichere Krisen daraus ableiten. Außerdem kamen mir einige Schlüß zung nicht vollständig gelegen. Ich habe auch keine Notizen gemacht, weil es keine wirklich „neuen Fund‑Informationen“ gab, die man erneut lesen wollte. Gleichzeitig könnte die geringe Notizfrequenz aber auch auf die klare und zugängliche Darstellungsweise zurückzuführen sein, wodurch der Stoff bereits beim ersten Durchgang aufgenommen wurde.