Allgemeine Beschreibung
Ein Buch über Alexander VI., darüber, wie er zum Papst von Rom wurde, wie er selbst lebte und wie seine Familie lebte. Die Darstellung im Buch ist recht humorvoll, obwohl es ein ernstes Thema behandelt. Der Stil ist dynamisch und leicht, wodurch sich das Buch nicht langweilig liest. Der Umfang des Buches ist nicht sehr groß, daher liest es sich recht schnell. Im Internet kann man eine Audiofassung des Buches finden. Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass aufgrund der Ausrichtung auf "Klatsch und Drama" nicht alles, was im Buch beschrieben wird, vollständig dokumentierte Fakten sind. Obwohl das Buch harte oder intime Szenen nicht detailliert beschreibt, ist es eher für Erwachsene gedacht.
Inhalt
- Vorwort
- Onkel Alonso als Gründungsvater
- Die Wechselfälle der Liebe und Korruption auf vatikanische Art
- Rodrigo betritt die große Bühne
- Sonnenhaftes Neapel und die goldene Jugend
- Ohne eine einzige Spur, oder Ein Auerhahn auf vatikanische Art
- Giovanni Sforza: "Danke, dass du am Leben bist"
- "Ein übler Knecht des Herrn", oder Cäsar Alexandrowitsch wechselt den Beruf
- Kunst, brüderliche Liebe und Garnelen, oder Der Alltag einer Stadt der Kontraste
- Lucrezia und ihre stillen familiären Freuden, oder "Papa, Brüder, ich – die heiligste Familie!"
- Nachwort. Nun, alle sind gestorben…
Meinung
Ein weiteres Buch, das im Bücherclub bei der Arbeit gelesen wurde. Es kam nicht bei allen gut an, obwohl es mir ziemlich gut gefallen hat, und nach dem Lesen wollte ich sogar einen Film über die Borgias sehen und mich ein wenig mit der Erforschung der römischen Päpste im Laufe der Zeit befassen. Es war neugierig, in diese Zeit einzutauchen und zu sehen, wie die Päpste der katholischen Kirche lebten und welche Rolle sie spielten. Und sie lebten damals sehr unbescheiden und fröhlich: Verschwörungen, Morde, Orgien – das ist nur ein kleiner Teil. Allerdings waren die Moral und die Sitten jener Zeit genau so, also glaube ich nicht, dass Alexander VI. in jenen fernen Zeiten mehr gesündigt hat als andere Päpste.