Designing Interfaces

Aleksandr Shitik
Aleksandr Shitik

Ich schreibe meine eigenen Beiträge und Bücher und rezensiere Filme und Bücher. Experte für Kosmologie und Astronomie, IT, Produktivität und Planung.

Designing Interfaces
Jenifer Tidwell, Charles Brewer, Aynne Valencia
Genres: Design, Programmierung
Jahr der Veröffentlichung: 2022
Jahr der Lektüre: 2025
Meine Bewertung: Gut
Anzahl der Lesevorgänge: 1
Gesamtseitenzahl: 558
Zusammenfassung (Seiten): 3
Originalsprache der Veröffentlichung: Englisch
Übersetzungen in andere Sprachen: Russisch, Deutsch

Beschreibung

Großes Buch mit über 500 Seiten, das sich ausschließlich mit der Benutzerschnittstelle beschäftigt. Es umfasst 12 Kapitel und ist reich an Illustrationen. Code‑Snippets fehlen ganz. Der Text ist leicht zu lesen, jedoch ist das Werk wegen seiner Länge nicht besonders schnell zu durchschauen. Zu meinem Zeitpunkt war die dritte Ausgabe aktuell.

Kurzer Überblick

Hier ein kurzer Inhaltsverzeichnis:

  • Kapitel 1 – Design für Menschen.
  • Kapitel 2 – Inhaltsorganisation: Informationsarchitektur und Applikationsstruktur.
  • Kapitel 3 – Wegweisung: Navigation, Wegweiser und Orientierung.
  • Kapitel 4 – Anordnung von Elementen auf der Seite.
  • Kapitel 5 – Visueller Stil und Ästhetik.
  • Kapitel 6 – Mobile Interfaces.
  • Kapitel 7 – Listen.
  • Kapitel 8 – Machen wir’s! Aktionen und Befehle.
  • Kapitel 9 – Anzeige komplexer Daten.
  • Kapitel 10 – Daten vom Nutzer erfassen: Formulare und Bedienelemente.
  • Kapitel 11 – Benutzerschnittstellen‑Systeme und atomare Gestaltung.
  • Kapitel 12 – Über die Bildschirmanordnung hinaus.

Meinung

Ein solides Werk zu UX und UI. Obwohl meine Notizen dazu nur drei Seiten füllen, kann ich das Buch dennoch als aktiven Referenzpunkt anführen und sowohl Einsteiger in Front‑End-Entwicklung als auch Designer empfehlen. Hätte ich nicht über ein Jahrzehnt Erfahrung im Bereich Development, wären meine Notizen vermutlich weitaus umfangreicher.

Ein besonderes Plus ist, dass die Autoren es geschafft haben, die wichtigsten Komponenten des Benutzer‑Designs sowie die Verhaltensmuster klar zu klassifizieren und zu standardisieren. Jedes Muster enthält eine eindeutige Aufzählung:

  • Wann es anzuwenden ist
  • Wofür es dient
  • Wie man es umsetzt
  • Beispiele aus echten Websites und Anwendungen

Als Nachteile fällt die enorme Größe des Buches auf – dennoch ist es eines der wenigen Werke, die diagonal gelesen werden können, ohne den generellen Sinn eines Absatzes oder Kapitels zu verlieren. Ein weiteres Problem ist, dass nicht alle UI‑Elemente behandelt werden; die beschriebenen, wenn auch detailliert, erscheinen ungeordnet und verteilt über die einzelnen Kapitel. Eine Gruppierung wie in CSS/UI‑Frameworks wäre hilfreicher, würde aber eine komplette Überarbeitung der Struktur erfordern und könnte die ursprüngliche Aussagekraft des Buches schwächen.

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